• Do. Okt 21st, 2021

September 2021 In Wien

Und dann gibt es natürlich noch körperliche Beschwerden bzw. Erkrankungen, die tatsächlich eine somatische Ursache haben und eine Depression verursachen. All das begünstigt Diabetes, sodass die Depression zumindest indirekt als Ursache gilt. In Österreich gibt es laut Schätzungen rund 600.000 Menschen mit Diabetes, von diesen wissen allerdings rund 20 Prozent (noch) Prise ihrer Erkrankung. Mehr als 600.000 Menschen in Österreich sind von Diabetes mellitus – der „Zuckerkrankheit“ – betroffen. In Österreich leiden derzeit etwa geschätzte 600.000 Personen an Diabetes, immer häufiger auch jüngere Menschen. Diabetes Typ 2 ist die häufigere Form des Diabetes, welche oft schleichend im Erwachsenenalter beginnt. Im Unterschied zum Typ 1 entwickelt sich ein Diabetes mellitus Typ 2 schleichend. Ab 80-90 % der Beta-Zellen zerstört sind, sind die ersten Symptome des Diabetes Typ 1 erkennbar. Diabetes Typ 1 tritt meist im Kindes- und Jugendalter auf, seltener im Erwachsenenalter. Durch die Wirkung des Insulins kann der Blutzucker in die Körperzellen aufgenommen werden. Damit Glucose in die Körperzellen gelangen kann, wird das Hormon Insulin benötigt.

Der Diabetes mellitus ist eine chronische Störung des Blutzuckerstoffwechsels, bei der die Körperzellen die im Blut vorhandene Glucose nicht mehr vollständig aufnehmen können. Bei einem Diabetes kann der Körper die Kohlenhydrate aus der Nahrung nimmer vollständig verwerten, somit bleibt Zucker (Glucose) im Blut zurück, was bei einer Laboruntersuchung messbar ist. Gefährdete Organe sind weiterhin das Gehirn, die Augen, das Herz und die Nieren. Gefährdet sind insbesondere Menschen, die hintereinander der Nervenschädigung eine herabgesetzte Sensibilität an den Füßen haben. Menschen, die alles paletti mit dem Zuckerstoffwechsel haben, gelingt das Zusammenspiel zwischen Blutzucker und Insulinausschüttung problemlos, sodass der Blutzuckerspiegel nahezu konstant gehalten wird. Infolgedessen gibt es einen Mangel an Insulin, da die Insulinausschüttung anfangs vermindert ist und später völlig ausbleibt. Anfangs kompensiert der Körper die mangelnde Insulinempfänglichkeit mit einer Überproduktion des Hormons. Erst qua dieses Hormons wird der Zucker aus dem Blut in die Zellen befördert. Ist – aus welchen Gründen auch immer – nicht genügend Insulin vorhanden, um den aufgenommenen Zucker zu verwerten, zirkuliert permanent nicht im Zucker im Blut. Die Harnsäure lagert sich in Form von Kristallen in Gelenken, Schleimbeuteln, Haut und wichtigen Organen wie der Niere ab. Algen für die Haut? Durch das reduzierte Gefühls- und Schmerzempfinden werden Verletzungen oder Druckstellen der Haut nicht bemerkt.

Aufgrund des Wasserverlusts trocknet die Haut aus und beginnt zu jucken. Sie entsteht im Magen-Darm-Trakt durch die Verdauung von Kohlenhydraten aus der Nahrung und gelangt dann aus dem Darm in den Blutkreislauf. Diese Energie nimmt der Mensch neben anderen das Nahrung auf. Der funktioniert normalerweise so: Über die Darmschleimhaut nimmt der Körper Nährstoffe aus der Nahrung in den Blutkreislauf auf. Oftmals wird Insulin zwar im Körper produziert wird, allerdings ist seine Wirkung an den Muskelzellen stark abgestumpft, man spricht auch von erhöhter Insulinresistenz, die Inselzellen brechen unter der dauernden Anstrengung viel Insulin produzieren zu müssen allmählich unwiederbringlich zusammen. Nach jahrelanger, starker Belastung der Inselzellen lässt die Produktion nach und es wird immer weniger Insulin produziert. Dabei werden die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, welche Insulin produzieren direkt zerstört. Die Bauchspeicheldrüse, die dann mehr Insulin produzieren muss, kann dauerhaft in eine Überlastung geraten. Durch diesen Fehler zerstört das Immunsystem die Betazellen (Langerhans-Inseln) in der Bauchspeicheldrüse, die normalerweise Insulin produzieren. Per se ist Diabetes Typ 1 eine Autoimmunerkrankung, bei der das Abwehrsystem mit den eigentlich zur Bekämpfung von Krankheitserregern vorgesehenen T-Abwehrzellen die Betazellen der Bauchspeicheldrüse angreift. Absoluter Insulinmangel lieferbar, wenn das Immunsystem alle Betazellen vernichtet hat. Ursache ist eine AutoimmunerkrankungErkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe wendet.

Als Ursache benennt das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung genetische Faktoren. Im Widerspruch zu andere Typen der Zuckerkrankheit entsteht Typ-1-Diabetes Ratgebern zufolge oftmals innerhalb weniger Wochen. Entscheidender als die Gene sind jedoch das Körpergewicht, das Maß an Bewegung und die Ernährung. Der Grund für den hohen Blutzucker sind derbei Körperzellen, die kaum oder nicht im Mindesten auf das Insulin-Hormon reagieren. Spätfolgen können ein nicht zuletzt wegen für die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 sein. In seltenen Fällen tritt der Diabetes Typ 1 im Erwachsenenalter auf, weshalb auch die Bezeichnung LADA-Diabetes (latent autoimmune diabetes in the adult) existiert. Weltweit sind ca. 230 Millionen Menschen nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO an Diabetes mellitus erkrankt. Der Typ 2 Diabetes wird häufig durch ein Nahrungsüberangebot und das daraus resultierende Übergewicht begünstigt. Bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ-2 spielen Bewegung, Ernährung, Übergewicht und Rauchen eine bedeutende Rolle. Was ist der Unterschied zwischen einem Typ-1 und einem Typ-2 Diabetiker?